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Schatz, was soll ich bloss anziehen?

So langsam dämmert es, dass das gar keine allzu schlechte Namenswahl war von Chef Zuckerberg. Wird sowieso grad alles sehr meta da draussen. Die Kleiderwahl dagegen, die liess noch etwas zu wünschen übrig, bei der Präsentation dieser neuen Meta-Welt:

“Really, Zuck, you could have worn ANYTHING, and you chose this?” tweeted one observer. It was a fair point.

Aber es ist auch keine ganz einfache Frage, wie sie in den letzten Wochen gleich des öfteren zu hören war in den Medien (CNN zuerst, jetzt auch noch die NYT): What to wear in the metaverse?






Es könnte sogar eine ganz und gar entscheidende Frage werden, in einer Welt, die ganz von visuellen Instant-Clues geprägt ist:

In fact, absent other clues, like profession, a virtual space makes clothes even more important. In the metaverse, “what you wear becomes your visual identity,” Greene said. The shredded jeans and crop top or iridescent sci-fi priest’s robes or branded hoodie may be all the users your avatar interacts with know about you and the first signals of shared tastes.

Oder in anderen Worten: Du bist was du anziehst. Was ziemlich toll werden könnte - da man im Metaverse ja so gut wie alles anziehen kann, ganz egal ob man es in der Ameta-Welt so tatsächlich zusammengenäht bekommen würde. Fuck Funktionalität! Kleider im Metaverse müssen gar nichts ausser repräsentieren, sie sind Kostüme in ihrer reinsten Form, sie sind insofern schon der Idee nach virtuelle Gewebe.

Die Fashion-Welt hat das übrigens schon längst bemerkt - Zuckerberg ist da insofern sowieso nur auf einen Zug aufgesprungen der schon längst mit einigem Tempo unterwegs war:

Some major fashion players have already begun capitalizing on the gaming market -- in 2019, Louis Vuitton designed skins for League of Legends, and Nike and Ralph Lauren have this year offered avatar accessories through the virtual world-building platform Roblox.

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